Hospizbewegung und Sterbehilfe

SweetnSour

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13.01.2007
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examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin
Akt. Einsatzbereich
Intensiv
Bitte nicht meckern, dass ich das Thema in dieses Forum gestellt habe, es hat was mit dem Examen zu tun...:lol:

Frage: Wie steht die Hospizbewegung aktiver und passiver Sterbehilfe gegenüber?

Aktiv denke ich ist klar, wollen die nicht und ist sowieso verboten. Unsere Lehrerin meinte, das Hospiz lehnt auch passive Sterbehilfe ab. Passiv bedeutet ja man verzichtet auf lebensverlängernde Maßnahmen, z.B. Reanimation, künstliche Ernährung. Aber letztlich hängt das doch mit der Patientenverfügung zusammen, beziehungsweise mit dem mutmaßlichen Willen, denen evtl. die Angehörigen bestimmen?
Quintesenz: Hospiz lehnt jegliche lebensverkürzende / lebensverlängernde Maßnahmen ab, so dass der Patient auf natürlichem Wege, mitsamt den Sterbephasen stirbt..?
Ist mein Denkansatz richtig? Was meint ihr dazu?:?:
 
Hospize oder auch pallative Care ist ein Konzept wo der sterbenskranke Pat. umfassend gepflegt wird. Angehörige werden mit einbezogen. Es wird nur noch Symptome behandelt und der Wille des Pat. beachtet ( keine aktive Sterbehilfe! aber auch kein Reanimation). Der Pat darf in Würde und möglichst schmerzfrei sterben.
Parenterale oder künstliche Ernährung in der Sterbephase ist ja eigentlich kontrovers, denn ein Sterbener verspürt kaum noch Hunger oder Durst. Also wird auch keine MS gelegt um seinen Leben zuverlängern. Also eher nicht.
 
Wie kommt Deine Lehrerin denn auf die Idee, dass die Hospizbewegung die passive Sterbehilfe ablehne?
 

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