Huhu und danke für die hilfe!
Ja die sache mit dem sterben ist eigentlich der einzige punkt mit dem ich nicht klar kam.
Das mit der station lief...eher nicht so gut.
Ich fand keinen punkt an dem ich mich mit den leuten dort unterhalten konnte.chefin war krank und noch 2 andere kollegen und es war sehr stressig.
Zeit für erklärungen oder hilfe war da nicht viel.
Als beispiel:ich sollte eine ältere dame füttern.mit schnabeltasse.sie war auch ganz schlecht zu verstehen und sie wollte weder trinken noch essen.
Also sie war bettlägerig und konnte sich wirklich fast gar nicht mehr bewegen.
Sie hat dann immer den kopf weggedreht ,wenn ich sie füttern wollte und ich hab sie gefragt warum.
Ich war ne halbe stunde in dem zimmer um zu verstehen was sie sagen wollte.naja sie sagte:ich will endlich sterben.
Das hab ich einer schwester erzählt und diese ging genervt ins zimmer der dame und fütterte sie dann...gewaltsam.ich finde da wirklich kein wort dafür.
Die ältere dame hat sich natürlich verschluckt und die kollegin ging ausm zimmer mit den worten:na dann verhungert se halt.
Und das war halt nicht die ausnahme.
Gerade weil viele menschen in diesem zustand waren.
Ich wusste dann nicht ,wie ich mit menschen umgehen sollte,die mir sagen,dass sie sterben wollen.
Einer der Azubis hatte mit mir darüber geredet und er meinte,dass man sich daran gewöhne,dass es ihm auch schwer viel,aber das dann irgendwann zum alltag wird.
Die patienten bei denen dann klar war,dass sie sterben würden,wurden dann alle in so ein.....sterbezimmer?gebracht(also nen normales krankenzimmer was halt grad leer stand)und sich dann sich selbst überlassen.
Also ich glaube die meisten patienten,haben sowiso nichts mehr wahrgenommen,aber ich hatte halt nicht mit sowas gerechnet.ich weiß eigentlich gar nicht was ich gedacht hatte,wo die leute sonst sterben sollen.mit einem patienten in einem zimmer lassen,dem es "gut geht" ist ja auch keine lösung.
Was ich auch schlimm fand war zb eine ältere dame.90 jahre und tatsächlich zum 1. mal in ihrem leben im krankenhaus und die hatte eine heidenangst.die hat sich mit mir unterhalten und das schien sie auch sehr zu beruhigen und dann war ich glaub ich dummerweise 20 minuten dort in dem zimmer.naja irgendwie war die andere kollegin dann sauer ,weil ich hätte pause machen sollen und das nich mitbekommen hab,weil ich bei der patientin war und ich wurde dann raus zitiert und die ältere dame hat dann fast flehentlich gesagt:bleiben sie doch bitte hier.naja ging ja nicht :/und da wusste ich auch nich,wie ich die situation regeln sollte :/.
Was die aktive sterbehilfe angeht:ja.leiden vermindern.
Es gibt patienten,die wollen nicht mehr und die warten wirklich nur auf den tod.
Eine dame quälte sich ganze 2 wochen,bis sie endlich gehen durfte.
Ein junger mann ebenfalls.er war alkoholiker und hatte bauchspeicheldrüsenkrebs,der auch gestreut hatte.auch er lag eine woche mit leerem blick im "sterbezimmer".ich weiß nicht ob er noch was wahrnahm oder nicht
Mit dem hospiz war nicht gemeint,WIE die leute sterben,sondern dass so viele sterben.mir war das einfach nicht bewusst,dass die meisten auf dieser station halt sterben.
Ich denke das sterben im hospiz ist ganz anders als dort,wo ich war.
Ich weiß wirklich nicht ,ob ich das schaffe.
Vielleicht war ich damals zu jung oder der tod der großeltern noch zu frisch oder die betreuung war wirklich nicht so,wie sie hätte sein sollen oder ich bin doch nicht geeignet für diesen beruf.
Als echte alternativen würde ich altenpflegerin oder orthopädietechnik-mechanikerin in betracht ziehen.
Alles andere,was in frage käme sind schulische ausbildungen :/
Omg is das lang.wenn das überhaupt jemand liest ><