Morgenbesprechung! Hört überhaupt jemand zu?

schnuppi

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12.02.2006
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49
Beruf
Fachkrankenschwester OP
Akt. Einsatzbereich
Operationsdienst
Hallöchen!
Jeden Morgen treffen wir von der OP- Pflege uns um 7.30 Uhr in unserem Aufenthaltsraum. Dann werden Neuerungen besprochen, Leihmaterial- welches in nächster Zeit kommt, neue Implantate, Standardänderungen etc.! Dass, was halt so anliegt. Irgendwie hat man aber leider immer den Eindruck, dass niemand zuhört, bzw. dass noch ein bisschen weitergeschlafen wird. Und 5 Minuten später wird man dann genau nach dem gefragt, was man gerade erzählt hat. Wirklich wahr. Ausserdem existiert bei uns ein Besprechungsbuch, wo auch noch mal alles Wichtige eingetragen wird. Als Zeichen, dass man es gelesen hat, unterschreibt man kurz.
Ich als stellvertretende Leitung, bzw. meine gleichberechtigte Kollegin (wir sind 2 Stellvertretungen) und unser Chef müssen uns doch auch alles merken. Warum können das die anderen Kollegen nicht auch? Voll verzweifel!!!!!!!
:fidee:. Wie läuft es in anderen Häusern?
 
Hi!

Bei uns (Anästhesie) gibt´s 1x/Woche eine Frühbesprechung. Ich glaube bei täglichen Besprechungen gäbe es ähnliche Probleme wie bei dir.
Einer von uns schreibt immer Protokoll, das wird dann für ca. 14d im ZentralOP ausgehängt, danach hat aber jeder weiterhin Zugriff darauf, weil alle Protokolle gesammelt werden. Wer also eine Teilzeitstelle hat ist selbst dafür verantwortlich, die Protokolle der letzten Wochen nachzulesen (Handzeichen).


Gruß

Die Anästhesieschwester
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Anästhesieschwester!
Ich glaube, einmal die Woche würde bei uns nicht reichen. Das wären ja dann noch mehr Informationen auf einmal. Und manches ist einfach zu aktuell, als dass man damit warten könnte. Gerade wenn es um Implantate und neue Instrumente geht, um Probleme mit der ZSVA etc.!Aber das mit dem aushängen finde ich eine prima Idee.

LG Schnuppi
 
Hallo!

nicht immer wird aufmerksam zugehört, weil die Kolleginnen und Kollegen Informationen für sich nach der Bedeutung filtern, die sie für sie haben.

Für den einen sind die vielleicht seit ewigen Zeiten vorhandenen Probleme mit dem Steri höchstens nervig, weil sie doch nicht durchgreifend und abschließend gelöst werden usw.

Wenn es Kolleginnen und Kollegen gibt, die permanent als "Nichtwissende" auffallen, kann man die schon mal coachen, in dem man sie beauftragt, das sie bitte morgen die Informationen an die Gruppe weitergeben oder die Vortragenden täglich wechseln lassen. Dann kommt Jeder dran...
 
Hallo schnuppi,
greif doch mal die Idee mit dem Protokollschreiben auf. Jeder ist mal dran.
Bzw. fragt doch mal nach, was für die MA von dem gesagten wichtig ist.
Mehr Feedback in kürzerer Zeit! Nicht bis zum Ende der Besprechung warten.
MA in die Besprechung integrieren, könnte sicher helfen.
Vielleicht können ja unterschiedliche Kollegen die Neuerungen vorstellen und nicht immer nur die gewohnten.?
MfG
rudi09
 
Reihum Protokoll schreiben und dann als Stellvertretung auch hinterher sein, dass es innerhalb von x Tagen auch schriftlich vorhanden ist - und alle Mitarbeiter dies hinter auch unterschreiben müssen (Kürzel). :deal: Das sollte das Problem umgehend beheben - auch wenn es am Anfang wahrscheinlich ziemliche Gegenwehr von den Mitarbeitern geben wird. :mrgreen:
 
hi
wir haben morgens ebenfalls eine besprechung, die neuerungen kommen in die "OP NEWS" und diese hängen ca. 7 tage aus, danach kommen sie in den entsprechenden ordner, damit auch urlauber, teilzeit-ma und länger krank gewesene einen überblick haben.
geht ganz gut...
wenn die morgenbesprechung nichts bringt, dann kürze die zeit... vielleicht solltet ihr auch die menge der informationen bedenken... z.B. ewig dauernde steriproblemen nur 1/2 minute geben, der neuen prothese aber 3 ?!
 

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