News Pflegeberufe: Will die Koalition das Gesetz durchdrücken?

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Mit großer Zähigkeit haben Union und SPD über die generalistische Pflegeausbildung gestritten. Jetzt will die Koalition aufs Tempo drücken am besten ohne erneute Anhörung. Die Opposition warnt genau davor.

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Grad erst entdeckt...
"Weil die erwarteten Änderungen fundamental sein werden, fordern Opposition, aber auch Ärzteverbände eine erneute Anhörung im Gesundheitsausschuss."
Die sollen sich gefälligst aus UNSEREN Angelegenheiten raushalten und sich um IHREN Kram kümmern!
 
Das können sie nicht. Seitdem ich mich mehr und mehr mit dem Thema (auch hinsichtlich Akademisierung) beschäftige, assoziere ich das Auftreten von Ärzteverbänden , natürlich auch mit Ausnahmen, mit dem Begriff "Allmachtsphantasie".
 
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vielleicht " erlauben " sich auch " die" ärzte deshalb soviel, weil ihnen kein ernstzunehmender
vertreter " der " pflege mal vehement widerspricht ?
 
vielleicht " erlauben " sich auch " die" ärzte deshalb soviel, weil ihnen kein ernstzunehmender
vertreter " der " pflege mal vehement widerspricht ?

Was wäre denn ein ernstzunehmender Vertreter. Ich erinnere mich, dass unter anderem Hr. Westerfellhaus (glaube es war im Rahmen einer großen Veranstaltung zu "substitution statt Delegation") bei denen auch Vertreter der Ärztekammer anwesend waren dies deutlich angseprochen hat. Auch aus eigenen Reihen kommt wohl immer mehr der Ruf, sich vermehrt um eigene Belange zu kümmern.

Tut mir leid, dass ich dies gerade nicht mit Quellen belegen kann. Finde es gerade nicht.
 
Was wäre denn ein ernstzunehmender Vertreter.
(...)

tja... vielleicht liegt hier der kern des problems? vielleicht haben wir keine
"wirklichen" repräsentanten ? ( ich meine das ganze überhaupt nicht ironisch, sondern frage ganz ernsthaft nach.... )
 
Oder vieleicht hat auch das Gros der Pflegekräfte gar kein Interesse an Repräsentanten, weil Aussenwirkung und Berufspolitik in Deutschland nicht als elementarer Teil der pflegerischen Identität wahrgenommen werden?
Wen würde denn "die Pflege" als Repräsentanten akzeptieren?

Nach Diskussionen zu diversen Themen hier und in anderen Foren würde diese(r) wohl wie folgt aussehen müssen:

(Ironie an)

Mittlerer Bildungsweg, hat alle drei Berufsausbildungen abgeschlossen und mindesten 10 Jahre in jedem gearbeitet, ist auf keinen Fall irgendwie akademisch weitergebildet (also nicht im Verdacht, "Theoretiker" zu sein), hat dafür aber einige kurze Weiterbildungen - die jeder kennt - erfolgreich besucht (z.B. PA, Pain Nurse, etc.). Fachweiterbildung optional. Führungserfahrung gerne, aber keine Tätigkeit im "Management", damit er/sie den Kontakt zur "Basis" nicht verloren hat. Menschlich ok und "redet ned so geschwollen wie 'die da oben'..." . Die Repräsentantentätigkeit ist selbstverständlich über eine demokratische Wahl, bei der mindestens 75% aller Pflegekräfte Deutschlands teilgenommen haben müssen, legitimiert und wird selbstredend ehrenamtlich neben der immer noch versehenen Vollzeitstelle "am Bett" ausgeführt. Mag Tiere, kleine Kinder, ist immer erreichbar und springt immer ein, wenn Not am Mann ist...

(/Ironie aus)
 
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Es bräuchte vor allem Charisma und Sendungbewußtsein, biografische Details sind da nicht so wichtig. Frank Ulrich (Bernard) Montgomery hat mit seinen Talkshowauftritten den ein oder anderen Streik ersetzt, allerdings für die Ärtzte.
Und Claus Fussek freut sich als fachfremder Querulant nicht zu Unrecht einer gewissen Beliebtheit (Ich weiß nicht unumstritten) weil er das Narativ eines Don Quixote gegen das System liefert.
 
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(Ironie an)

Mittlerer Bildungsweg, hat alle drei Berufsausbildungen abgeschlossen und mindesten 10 Jahre in jedem gearbeitet, ist auf keinen Fall irgendwie akademisch weitergebildet (also nicht im Verdacht, "Theoretiker" zu sein), hat dafür aber einige kurze Weiterbildungen - die jeder kennt - erfolgreich besucht (z.B. PA, Pain Nurse, etc.). Fachweiterbildung optional. Führungserfahrung gerne, aber keine Tätigkeit im "Management", damit er/sie den Kontakt zur "Basis" nicht verloren hat. Menschlich ok und "redet ned so geschwollen wie 'die da oben'..." . Die Repräsentantentätigkeit ist selbstverständlich über eine demokratische Wahl, bei der mindestens 75% aller Pflegekräfte Deutschlands teilgenommen haben müssen, legitimiert und wird selbstredend ehrenamtlich neben der immer noch versehenen Vollzeitstelle "am Bett" ausgeführt. Mag Tiere, kleine Kinder, ist immer erreichbar und springt immer ein, wenn Not am Mann ist...

(/Ironie aus)
Ich stimme deinen Posts nun nicht immer zu, aber das hier, ist nett! :-)
 

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