Mögliche Chancen auf einen Ausbildungsplatz

Phillip

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13.09.2012
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Hallo allerseits,

Ich bin 18 Jahre alt, habe letztes Jahr meinen Realschulabschluss mit einem Schnitt von 2,4 abgeschlossen und direkt danach die Ausbildung zum Sozialassistenten begonnen und bin jetzt am Anfang meines zweiten Ausbildungsjahres. Die Ausbildung läuft gut und auch das Endjahreszeugnis des ersten Ausbildungsjahres war von guten Noten gezeichnet, doch leider habe ich in Fächern wie Gesundheitslehre, Erziehungslehre, Sozial/Rechtskunde nur dreien auf dem Zeugnis erreicht, die jedoch alle die Tendenz zur zwei hatten, jedoch war der Rest vom Zeugnis von zweien und einsen geprägt.

Zudem habe ich ziemlich gute Referenzen von Praktikas in der Physiotherapie, im Pflegeheim und dann war ich 2 mal im Kindergarten. Übernächste Woche beginnt mein nächstes Praktikum im Altenpflegeheim.

Nun habe ich während meiner Erstausbildung, die ich ursprünglich begonnen hatte um Heilerziehungspfleger zu werden, dass die Gesundheits/Krankenpflege mir am meisten zusagt und mein Interesse an der medizinischen Pflege sehr groß ist.

Also will ich mich demnächst (nachdem ich noch die Referenz von dem kommenden Altenpflegepraktikum bekommen habe) an der Uni Klinik in Jena bewerben, sowie an einer anderen Klinik in Gera und in Erfurt. Und wenn ich von allen Stellen absagen bekommen sollte, möchte ich in die Altenpflege gehen und anschließend die halbjährige berufsbegleitende Weiterbildung zum Krankenpfleger machen.

Denkt ihr aus eurer Erfahrung heraus, dass ich für die Gesundheits/Krankenpflege gute Chancen habe und dies besonders an der Uni Klinik in Jena, was mein größter Wunsch wäre ?!


Vielen Dank im Vorraus!

P.S.: Sehr hilfreiches Forum :daumen:
 
Ob Du ausgerechnet an Deiner Wunschschule einen Platz ergatterst, kann Dir natürlich niemand sagen. Insgesamt stehen Deine Chancen sicher nicht schlecht. Deine Sozialassistenten-Ausbildung und die vielen Praktika geben Dir sicher einen guten Einblick, das schafft Pluspunkte.

Ich würde dennoch die Zahl der Bewerbungen erhöhen. Du hast Abiturienten zur Konkurrenz, und 2013 gibt's in einigen Bundesländern doppelte Abiturjahrgänge. Schau ruhig auch mal außerhalb der größeren Städte, wenn Du nicht weiter weg willst.
 
Danke für die Antwort, ich werde mich mal nach noch mehr Ausbildern umschauen.
Aber kann man im allgemeinen sagen, dass ich mit der Ausbildung zum Sozialassistenten und als männlicher Bewerber bessere Chancen als direkte Schulabgänger habe, denn ich habe ja eben diese Vorausbildung und dadurch theoretische und praktische Erfahrungen ?!
Und sind Unikliniken etwas kritischer, was Noten angeht und die Tatsache, dass ich die mittlere Reife habe?
...mich beschäftigt das in letzter Zeit enorm. :thinker:
 
Du bist männlich!!!! Natürlich hast du gute Chancen!
Männer sind in medizinischen-pflegerischen und sozialen Berufen besonders gefragt.

Mach dir da mal keine Sorgen. Du hast gute Vorrausetzzungen.
 
Ob du Chancen hast Regelt Angebot und Nachfrage.

Ist doch klar, wenn sich auf 30Plätze 40 Bewerber bewerben sind die Chancen deutlich höher als wenn sich 300 bewerben.

anschließend die halbjährige berufsbegleitende Weiterbildung zum Krankenpfleger machen.
Da würde ich mich doch noch mal Informieren. Dass man berufbegleitend in einem 1/2Jahr dann GuK werden könnte ist mir völlig neu.
 
@ Engelchen219 ... danke für die Aufmunterung :D
@ Renje...

Das ist mir ja auch klar, aber die Frage ist ja, ob ich mit den beschriebenen Referenzen eben gute Chancen habe...selbst unter 300 Bewerbern?

Und das mit der Halbjährigen Weiterbildung wurde uns in der Schule so erklärt, dass die Krankenpfleger im Altersheim als Fachkraft arbeiten können, die Altenpfleger aber eine halbjährige Berufsbegleitende Weiterbildung brauchen.
Zudem wurde uns davon berichtet, dass es das zukünftige Ziel sei, die Ausbildungen der Alten und Gesundheits/Kranken - Pflege zu reformieren. Indem eine 2 Jährige Grundpflege gelehrt wird und dann im dritten Ausbildungsjahr die jeweilige Entscheidung fallen muss, ob man Krankenpfleger oder Altenpfleger werden möchte.
Zumindest berichten uns unsere Lehrer in der Sozialassistenz davon.

...übrigens Danke für eure schnellen Antworten. Super Forum, ich fühle mich hier sehr wohl :wink1:
 
Ich würde mal behaupten, daß die Chancen sehr gut stehen... am besten übrigens bei Kursen, die im April beginnen. Wir haben hier tendenziell schlechter qualifizierte Bewerber, die zum Oktober keinen Platz ergattern konnten. Und da würdest Du zumindest aktuell glänzend hervorstechen ;-)
Aber wer weiß, wie es nächstes Jahr bei Euch ist...
 
Na auf jeden Fall ist es mein Plan, die Sozialassistenz erst einmal erfolgreich abzuschließen und dann im Septempe 2013 mit der Ausbildung zu beginnen. Die Bewerbungsfristen liegen bis Ende November.

Ich hoffe, dass ich mein Ziel erreiche, weil das mein absoluter Traumjob ist ;-)
 
Und das mit der Halbjährigen Weiterbildung wurde uns in der Schule so erklärt, dass die Krankenpfleger im Altersheim als Fachkraft arbeiten können, die Altenpfleger aber eine halbjährige Berufsbegleitende Weiterbildung brauchen.
Wie schön, dass angebliche Fachleute solche Gerüchte in die Welt setzen... :angryfire:

Wenn Du beide Ausbildungen haben willst, musst Du eine davon dranhängen. Auf Antrag bei der zuständigen Behörde kannst Du die zweite um maximal zwei Drittel verkürzen. §6 Krankenpflegegesetz (welcher § im Altenpflegegesetz das regelt, weiß ich gerade nicht, aber da gilt entsprechendes).

Also nicht ein halbes Jahr berufsbegleitende Weiterbildung, sondern ein weiteres Jahr Ausbildung mit entsprechendem Gehalt. Ist aber trotzdem ein guter Weg, falls Du nicht in die GuKP-Ausbildung kommst.
 
Hallo,
was Deine Lehrer vielleicht meinten ist eine gesonderte Weiterbildung für Altenpfleger, um spezielle Leistungskomplexe (s.c. Injektionen, einfache Verbandwechsel etc.) erbringen zu dürfen. Dieses dauert berufsbegleitend wirklich nur einige Monate und ist in der ambulanten Pflege von Relevanz. Die geschützte Berufsbezeichung des GuKP bekommst Du hiermit natürlich nicht!

Integrative Ausbildungsformen wie oben beschrieben gibt es schon etliche Jahre...was sich in Zukunft ändern wird ist die generelle Aufteilung der Pflegeberufe hin zu einer generalistischen Grundausbildung. Das Eckpunktpapier hierfür steht ...2016 wird es wohl soweit sein.
Diese Ausbildung splittet sich in zwei Versionen: man kann es an Pflegeschulen bzw. Berufsfachschulen als Ausbildung absolvieren oder - mit dem Ziel erweiterte Kompetenzen zu erlangen- an Hochschulen auf Bachelor studieren.

Wenn Du mit der Ausbildung fertig bist, wird es also wohl keine Differenzierung mehr in den Berufen geben.
 
Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du eine Ausbildung als Krankenpfleger bekommst :)

Und wie gesagt, Männer haben schon mal gute Vorraussetzungen dafür. Ich habe zum Beispiel 8 Monate in der Krankenpflege gearbeitet, und konnte mit den Männern auch besser und die waren mir teilweise sympathsicher als die Frauen.
 

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