Man muss eigentlich nur irgendwo sein eigenes Arbeiten entwickeln. Jeder arbeitet irgendwo anders. Das ist auch nicht schlecht. Es gibt eben Standards, an die muss man sich halten, aber die einzelnen Punkte untereinander lassen sich da schon was verschieben oder mal leicht abändern.
Es gibt viele, für die das Bett hochfahren zum neu beziehen zu lange dauert, oder wie Sonea beschrieb, zum Waschen einen Wagen richten.
Aber eigentlich ist grade sowas wie einen Wagen richten nur eine Form von Struktur. Wenn ich alles auf dem Wagen richte, muss ich nicht mehr zusätzlich laufen, weil ich vielleicht doch was vergessen habe. Das dauert auch keine fünf Minuten länger. Eine Ablage für alles habe ich außerdem.
Das meiste, was man in der Schule so lernt, lässt sich wenn nötig auch leicht umschnüren aber dann auch so in der Praxis anwenden.
Und wie oft habe ich es schon gesehen: Keine Handschuhe anziehen, beim anschließen von Infusionen an einen PVK. Meine Gesundheit riskieren, weil ich zu faul bin mir mal eben ein paar Handschuhe anzuziehen? Sicher nicht.
So mehr Einsätze du hinter dir hast, desto leichter wird es dir fallen, die Theorie auf die Praxis zu transferieren. Guck dir die Dinge aber nicht falsch ab und gewöhn es dir so an. Versuch es doch immer möglichst so zu machen, wie es in der Schule unterrichtet wird. Sprich darüber auch ruhig mal mit deiner PA. Auch die wurde nicht mit ihrem Examen geboren und ich glaube, ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis konnte doch grade in der Ausbildung jeder feststellen.