OP-Planung (Dauer)

bju

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20.01.2012
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Hallo allerseits,

ich wollte mal nachfragen wie das bei euch im Haus mit den Planungen der Eingriffszeiten gehandhabt wird und ob das von ärztl. Seite aus gut klappt oder jemand regulierend eingreift (wer?)....? Welche Zeit wird genau geplant und wird die tatsächlich benötigte Zeit kontrolliert?

Gruß bju
 
Das klappt! - aber erst seit dem es ein OP-Koordinationsteam gibt.....
 
thx für die Antwort soweit....aber welche Zeit werden geplant. Werden die SN-Zeiten geplant und dann ist zwischen den Eingriffen immer ne Lücke mit der mittleren Wechselzeit (wenn ja ist die Eingriffsspez./Klinikspezif...?) oder die Gesamt-Dauer mit Vor und Nachlauf, so dass Punkt an Punkt liegt.....?
 
Es wird durchgehend mit den mittleren Wechselzeiten geplant, also mit den Anästhesievorbereitungszeiten und falls bekannt werden auch Besonderheiten mit in der Planung berücksichtigt (ob noch ein kleiner Naevus oder ähnliches entfernt werden soll). Das Ganze wird vom Koordinationsteam auf plausibilität geprüft und gegebenfalls korrigiert. Sollte sich nach der Prüfung eine Verlängerung des Tagesprogramms ergeben, wir entsprechend angepasst. Konsequenzen sind auch mögliche Entlassung des letzten Patienten und Wiederaufnahme am darauffolgenden OP-Tag.
 
OK klasse, da hab ich schon mal einen ersten Eindruck wie es in anderen Häusern läuft. Ich nehme mal an die Koordination läuft über die Pflege - oder läufts über die ANÄ? Ich interessirre mich selbst für die Koordination, deswegen frage ich...

Mögliche Entlassungen und Wiederaufnahme kommen bei uns aufgrund steigendem Druck hinsichtlich der Fallzahlen nicht in Frage, der Plan wird stur durchoperiert, weswegen es wichtig ist sich auf die geplante Dauer verlassen zu können.

Also um das richtig zu verstehen wenn Ihr jetzt einen Tag mit einer Belegungszeit von 400min hättet wären bei 2 Eingriffen 2 Blöcke a 200min im Plan, richtig?
 
Wir haben einen OP-Artenkatalog, in dem hinterlegt ist, welche S/N-Zeit und welche Vor- und Nachbereitungszeit für die OP-Art benötigt wird. Dieser OP-Artenkatalog liegt in der zentralen OP-Einbestellung aus und entsprechend können die Damen der Einbestellung den OP-Tag planen.
Da bei uns überwiegend geplante Operationen stattfinden, wird bei auch uns so gut, wie nix abgesetzt. Außer es kommen Notfälle dazwischen. Sobald ein Saal frei wird, schauen wir OP-Leitungen, ob wir diesen Saal mit einer anderen Klinik belegen können. Koordinieren tun bei uns die OP-Leitungen mit den Anästhesiechefärzten.
Da klappt ganz gut.

LG opjutti
 
OK klasse, da hab ich schon mal einen ersten Eindruck wie es in anderen Häusern läuft. Ich nehme mal an die Koordination läuft über die Pflege - oder läufts über die ANÄ? Ich interessirre mich selbst für die Koordination, deswegen frage ich...

Mögliche Entlassungen und Wiederaufnahme kommen bei uns aufgrund steigendem Druck hinsichtlich der Fallzahlen nicht in Frage, der Plan wird stur durchoperiert, weswegen es wichtig ist sich auf die geplante Dauer verlassen zu können.

Also um das richtig zu verstehen wenn Ihr jetzt einen Tag mit einer Belegungszeit von 400min hättet wären bei 2 Eingriffen 2 Blöcke a 200min im Plan, richtig?

Da Koordinationsteam ist aus Pflege, Anästhesie und Chirurgen. Die legen einvernehmlich fest und falls kein Einvernehmen möglich, entscheidet ein übergeordneter Arzt der hausübergreifend arbeitet.
So wie Du das beschreibst ist es im wesentlichen....
 

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