Hallo,
ich habe im Winter meinen ambulanten Einsatz absolviert und bin für ca. 5 Wochen mit einem Altenpfleger mitgefahren, der dann auch mein Anleiter sein sollte. Um zu verdeutlichen, was wir bereits durchgenommen habe, haben wir einen Praxisbogen mitbekommen, den ich ihm auch gezeigt habe. Jedoch hatte ich schnell den Eindruck, dass er mit dem Bogen nichts anfangen konnte und fragte immer und immer wieder, was wir gemacht hätten. Ich verwies auf den Bogen, da wir ja tatsächlich nicht mehr gemacht hatten und fragte ihn auch mehrmals, ob er auf irgendwas konkret hinaus wollte, doch da kam von seiner Seite aus nichts.
Wirklich eingearbeitet wurde ich in die Tour auch nicht. Am 1. Tag sollte ich mir alles genau ansehen, und am 2. Tag sollte ich dann alle selbst pflegen, das empfand ich schon als krass. Sicherlich kann man am 2. Tag schon einiges übernehmen, aber gleich alles? Auf die Nachfrage, warum er das so handhaben würde meinte er, das würde mir ja auch nichts bringen, wenn ich die ganze Zeit daneben stehen würde...
Jedenfalls waren wir uns nicht ganz "grün". Ich dachte mir, vielleicht gibt sich das noch. Aber er erklärte mir auch oft Dinge falsch. Zu erst dachte ich, es sei ein Test, um meinen Lernstand abzufragen, aber er meinte es ernst und diskutierte in einer Tour mit mir. Innerlich dachte ich mir dann, glaub doch was du willst, ich hab es so gelernt und ich weiß, dass es so ist. Er tönte dann auch rum, was ich alles bei ihm gelernt hätte, z.B. das richtige anlegen von Windeleinlagen oder Inkontinenzprodukten (ich habe bereits 3 Jahre in der Pflege gearbeitet und weiß genau, wenn man es nicht richtig anlegt, schießt man sich ein Eigentor...).
Ich sollte auch immer während der Autofahrt dokumentieren, jedoch konnte das kein Schwein nachher lesen, er wollte auch, dass ich mit seinem Kürzel unterschreibe! Er wollte auch, dass ich nachts zur Rufbereitschaft mitkomme - ich habe ihm klar gemacht, dass es so nicht geht. Doch irgendwie verstand er das Problem nicht.
Als er im Urlaub war, bekam ich eine andere Anleiterin, mit der ich super klar kam, die mich aber leider nicht übernehmen konnte, da sie selbst eine Schülerin aufs Auge gedrückt bekommen hatte.
In einem Spätdienst ging es dann sehr hektisch zu, es war dunkel, er hetzte mich und ehe ich mich versah, hatte ich eine Stufe übersehen. Das Schienbein tat ziemlich weh und ich hatte arge Probleme bis in den 5. Stock zu laufen, mich zu knien usw. - Als ich ihm sagte, dass ich damit zum Arzt wolle (also am 3. Tag), versuchte er mich krampfhaft davon zu überzeugen, dass es doch besser sei, wenn ich mit ihm fahren würde, er könne ja einiges übernehmen und wenn es gar nicht anders geht, solle ich im Auto warten.
Ich fuhr dann zum Hausarzt, der mich wiederum ins Krankenhaus schickte, dort wurde das Schienbein dann geröngt und es wurde nur eine Schienbeinprellung festgestellt. Ich wurde aber sofort für 6 Tage krank geschrieben. Und wieder versuchte er mich trotz Arbeitsunfähigkeit davon zu überreden, mit ihm zu fahren. Ich hatte schon so ein komisches Gefühl. Abends dann rief mich eine Klassenkameradin an, und meinte der "Willi" hätte morgens gemeint:" Hö hö, da klatscht die mir beim Herrn Müller vor der Haustür hin und meint hier einen auf Krank zu machen, voll die Simulantin... ich glaub, ich muss da mal mit der PDL sprechen."
So, jetzt ist der Einsatz fast ein halbes Jahr vorbei und es kommt mir immer und immer wieder zu Ohren (von Kollegen und Bekannten), dass "Willi" im großen Stil über meine Arbeitsqualitäten "abzieht". Er nennt mich namentlich, und lästert im großen Stil. - So ein Anleiter steht ja nunmal auch seinem Schüler gegenüber unter Schweigepflicht, die ist ja nun verletzt und die letzten 3 Monate höre ich da echt einiges und er hat auch über eine andere Schülerin von meinem Wohnbereich richtig extrem abgelästert und auch über ihre Arbeitsweisen hergezogen und hat sie natürlich auch namentlich genannt.
Jetzt meine Frage, was kann ich tun? Sollte ich das mal meiner und/oder seiner PDL melden? - Wegen Verletzung der Schweigepflicht?
Lg
ich habe im Winter meinen ambulanten Einsatz absolviert und bin für ca. 5 Wochen mit einem Altenpfleger mitgefahren, der dann auch mein Anleiter sein sollte. Um zu verdeutlichen, was wir bereits durchgenommen habe, haben wir einen Praxisbogen mitbekommen, den ich ihm auch gezeigt habe. Jedoch hatte ich schnell den Eindruck, dass er mit dem Bogen nichts anfangen konnte und fragte immer und immer wieder, was wir gemacht hätten. Ich verwies auf den Bogen, da wir ja tatsächlich nicht mehr gemacht hatten und fragte ihn auch mehrmals, ob er auf irgendwas konkret hinaus wollte, doch da kam von seiner Seite aus nichts.
Wirklich eingearbeitet wurde ich in die Tour auch nicht. Am 1. Tag sollte ich mir alles genau ansehen, und am 2. Tag sollte ich dann alle selbst pflegen, das empfand ich schon als krass. Sicherlich kann man am 2. Tag schon einiges übernehmen, aber gleich alles? Auf die Nachfrage, warum er das so handhaben würde meinte er, das würde mir ja auch nichts bringen, wenn ich die ganze Zeit daneben stehen würde...
Jedenfalls waren wir uns nicht ganz "grün". Ich dachte mir, vielleicht gibt sich das noch. Aber er erklärte mir auch oft Dinge falsch. Zu erst dachte ich, es sei ein Test, um meinen Lernstand abzufragen, aber er meinte es ernst und diskutierte in einer Tour mit mir. Innerlich dachte ich mir dann, glaub doch was du willst, ich hab es so gelernt und ich weiß, dass es so ist. Er tönte dann auch rum, was ich alles bei ihm gelernt hätte, z.B. das richtige anlegen von Windeleinlagen oder Inkontinenzprodukten (ich habe bereits 3 Jahre in der Pflege gearbeitet und weiß genau, wenn man es nicht richtig anlegt, schießt man sich ein Eigentor...).
Ich sollte auch immer während der Autofahrt dokumentieren, jedoch konnte das kein Schwein nachher lesen, er wollte auch, dass ich mit seinem Kürzel unterschreibe! Er wollte auch, dass ich nachts zur Rufbereitschaft mitkomme - ich habe ihm klar gemacht, dass es so nicht geht. Doch irgendwie verstand er das Problem nicht.
Als er im Urlaub war, bekam ich eine andere Anleiterin, mit der ich super klar kam, die mich aber leider nicht übernehmen konnte, da sie selbst eine Schülerin aufs Auge gedrückt bekommen hatte.
In einem Spätdienst ging es dann sehr hektisch zu, es war dunkel, er hetzte mich und ehe ich mich versah, hatte ich eine Stufe übersehen. Das Schienbein tat ziemlich weh und ich hatte arge Probleme bis in den 5. Stock zu laufen, mich zu knien usw. - Als ich ihm sagte, dass ich damit zum Arzt wolle (also am 3. Tag), versuchte er mich krampfhaft davon zu überzeugen, dass es doch besser sei, wenn ich mit ihm fahren würde, er könne ja einiges übernehmen und wenn es gar nicht anders geht, solle ich im Auto warten.
Ich fuhr dann zum Hausarzt, der mich wiederum ins Krankenhaus schickte, dort wurde das Schienbein dann geröngt und es wurde nur eine Schienbeinprellung festgestellt. Ich wurde aber sofort für 6 Tage krank geschrieben. Und wieder versuchte er mich trotz Arbeitsunfähigkeit davon zu überreden, mit ihm zu fahren. Ich hatte schon so ein komisches Gefühl. Abends dann rief mich eine Klassenkameradin an, und meinte der "Willi" hätte morgens gemeint:" Hö hö, da klatscht die mir beim Herrn Müller vor der Haustür hin und meint hier einen auf Krank zu machen, voll die Simulantin... ich glaub, ich muss da mal mit der PDL sprechen."
So, jetzt ist der Einsatz fast ein halbes Jahr vorbei und es kommt mir immer und immer wieder zu Ohren (von Kollegen und Bekannten), dass "Willi" im großen Stil über meine Arbeitsqualitäten "abzieht". Er nennt mich namentlich, und lästert im großen Stil. - So ein Anleiter steht ja nunmal auch seinem Schüler gegenüber unter Schweigepflicht, die ist ja nun verletzt und die letzten 3 Monate höre ich da echt einiges und er hat auch über eine andere Schülerin von meinem Wohnbereich richtig extrem abgelästert und auch über ihre Arbeitsweisen hergezogen und hat sie natürlich auch namentlich genannt.
Jetzt meine Frage, was kann ich tun? Sollte ich das mal meiner und/oder seiner PDL melden? - Wegen Verletzung der Schweigepflicht?
Lg