- Registriert
- 24.12.2014
- Beiträge
- 5
- Beruf
- Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin, Lehrrettungsassistent
- Akt. Einsatzbereich
- IMC, internistische Intensivstation, ZNA
- Funktion
- Praxisanleiter
Hallo,
heute hatten wir in der ZNA eine 20-jährige Pat. mit Z.n. Schlittenunfall, sei gegen Baum geknallt.
Hatte multiple Prellungen am Körper sowie eine klaffende, stark blutende RQW am Haaransatz. Pupillen waren isokor aber reagierten verlangsamt auf Lichteinfall.
Wurde chirurgisch mit V.a. SHT aufgenommen.
Sie wirkte ziemlich verwirrt und wollte jedes mal aufstehen und weggehen.
Bei der chirurgischen Versorgung der RQW erwies sich die Situation als schwierig, da sie immer wieder versucht hat mit dem Oberköroer wegzurutschen, sodass ich sie mit einer Pflegerin festhalten musste.
Das Viggo legen war ebenfalls schwierig, da sie immer wieder den Arm wegzog, sodass ich den Arm festgehalten habe während der Doc punktiert hat.
Sie änderte aber auch ständig ihre Meinung: Erst antwortete sie auf die Aussage des Arztes dass sie stationär aufgenommen werden müsste weil sie "so doll auf den Kopf" gefallen ist mit einem eindeutigen "Ja", keine zwei Minuten später wollte sie aufstehen und nach Hause gehen, die chirurgische Versorgung der RQW war auch sehr schwierig, weil sie immer versucht hat mit dem Oberkörper wegzurutschen, sodass auch hier 2 Pflegekräfte mit anpacken mussten.
Die drei Freundinnen, die sie ins KH begleiteten, sagten, so kennen sie sie gar nicht, dieses Verhalten und diese Unvernunft passen gar nicht zu ihr. Alkohol hatte sie nicht getrunken.
Als es kurz darauf zum CT ging, legte sich die Pat. ohne Widerworte auf die Liege.
Nachdem die Liege aber ins Gerät reingeschoben wurde, fing sie wieder an sich zu bewegen und kroch aus dem CT raus.
Sie wollte jetzt nach Hause gehen sagte sie, und die MTRA redete immer wieder mit Engelszungen auf sie ein, dass es ganz schnell geht und man nur ein Foto vom Kopf machen werde, es tut auch nicht. Sie fanden schließlich den Kompromiss, dass die Halterung am Kopf entfernt wird.
Wieder wurde ein Versuch gestartet, und wieder fing die Patientin an sich zu bewegen und kroch erneut aus dem CT raus.
Diesmal kam der Radiologe und redete, zunehmend in unfreundlichem Ton und sichtlich genervt, dass sie jetzt gefälligst liegenbleiben müsse ansonsten würde sie ruhiggestellt.
Beim dritten Versuch, wieder dasselbe, kurz nachdem die Aufnahmen gestartet wurden, kroch die Pat. aus der Röhre raus.
Der Radiologe war ziemlich verärgert und ließ 5mg Midazolam aufziehen.
Letztendlich war das CT unaufällig.
Wie handhabt ihr solche Situationen wo die Patienten verwirrt, agitiert sind?
Hätte man obige Situation auch anders lösen können?
Ich kenne mich in der Radiologie nicht so gut aus, daher bitte ich das zu berücksichtigen!
MFG Vecuronium
heute hatten wir in der ZNA eine 20-jährige Pat. mit Z.n. Schlittenunfall, sei gegen Baum geknallt.
Hatte multiple Prellungen am Körper sowie eine klaffende, stark blutende RQW am Haaransatz. Pupillen waren isokor aber reagierten verlangsamt auf Lichteinfall.
Wurde chirurgisch mit V.a. SHT aufgenommen.
Sie wirkte ziemlich verwirrt und wollte jedes mal aufstehen und weggehen.
Bei der chirurgischen Versorgung der RQW erwies sich die Situation als schwierig, da sie immer wieder versucht hat mit dem Oberköroer wegzurutschen, sodass ich sie mit einer Pflegerin festhalten musste.
Das Viggo legen war ebenfalls schwierig, da sie immer wieder den Arm wegzog, sodass ich den Arm festgehalten habe während der Doc punktiert hat.
Sie änderte aber auch ständig ihre Meinung: Erst antwortete sie auf die Aussage des Arztes dass sie stationär aufgenommen werden müsste weil sie "so doll auf den Kopf" gefallen ist mit einem eindeutigen "Ja", keine zwei Minuten später wollte sie aufstehen und nach Hause gehen, die chirurgische Versorgung der RQW war auch sehr schwierig, weil sie immer versucht hat mit dem Oberkörper wegzurutschen, sodass auch hier 2 Pflegekräfte mit anpacken mussten.
Die drei Freundinnen, die sie ins KH begleiteten, sagten, so kennen sie sie gar nicht, dieses Verhalten und diese Unvernunft passen gar nicht zu ihr. Alkohol hatte sie nicht getrunken.
Als es kurz darauf zum CT ging, legte sich die Pat. ohne Widerworte auf die Liege.
Nachdem die Liege aber ins Gerät reingeschoben wurde, fing sie wieder an sich zu bewegen und kroch aus dem CT raus.
Sie wollte jetzt nach Hause gehen sagte sie, und die MTRA redete immer wieder mit Engelszungen auf sie ein, dass es ganz schnell geht und man nur ein Foto vom Kopf machen werde, es tut auch nicht. Sie fanden schließlich den Kompromiss, dass die Halterung am Kopf entfernt wird.
Wieder wurde ein Versuch gestartet, und wieder fing die Patientin an sich zu bewegen und kroch erneut aus dem CT raus.
Diesmal kam der Radiologe und redete, zunehmend in unfreundlichem Ton und sichtlich genervt, dass sie jetzt gefälligst liegenbleiben müsse ansonsten würde sie ruhiggestellt.
Beim dritten Versuch, wieder dasselbe, kurz nachdem die Aufnahmen gestartet wurden, kroch die Pat. aus der Röhre raus.
Der Radiologe war ziemlich verärgert und ließ 5mg Midazolam aufziehen.
Letztendlich war das CT unaufällig.
Wie handhabt ihr solche Situationen wo die Patienten verwirrt, agitiert sind?
Hätte man obige Situation auch anders lösen können?
Ich kenne mich in der Radiologie nicht so gut aus, daher bitte ich das zu berücksichtigen!
MFG Vecuronium