Nebenjob: Urlaub und eventuelle Überstunden?

Lord Schnee

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Hallo Community,

ich habe einen Nebenjob auf 450€ Basis. Habe diesen Monat 3 Überstunden gemacht. Ein Anruf bei der Wohnbereichsleitung ergab nur, dass ich nicht mehr wie 450 € verdienen kann und nur 2x im Jahr über 450€ kommen darf. Das würde zu Problemen in der Lohnbuchhaltung führen. Soweit kann ich ja die Problematik verstehen.

Allerdings ist es bei der WBL auch nicht möglich die Stunden im nächsten Monat mitanzurechen. Würde ja gern dann einen Tag weniger arbeiten dafür. Oder ist das wirklich ein Problem? Theoretisch sinkt ja mein Stundenlohn wenn ich für lau arbeite;-). Da habe ich ja mal gar keine Lust drauf.

Laut aussage der WBL sollen Überstunden am besten vermieden werden oder halt ohne Ausgleich von statten gehen.

Da ich meine Arbeitskraft aber nicht kostenlos anbiete, wollte ich mich mal über den rechtlichen Rahmen informieren. Würde dann als nächste Instanz die PDL ansprechen.

Außerdem habe ich in meinem Arbeitsvertrag (kein Tarifvertrag) nichts über eine Urlaubsregelung und eine Lohnfortszahlung im Krankheitsfall gelesen. Steht mir ja selbst in einem Nebenjob zu.

Hat wer hierzu Gesetztestexte die ich dort vorlegen kann?

Danke und MFG

Schnee :)
 
Laut aussage der WBL sollen Überstunden am besten vermieden werden oder halt ohne Ausgleich von statten gehen.
Dann muß sie dich auch so planen, dass keine Überstunden anfallen. Ohne Ausgleich = never, wo gibts denn sowas.

Die Überstunden an sich sind zwar zulässig, nur wird damit aus dem Minijob ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Wenn du regelmäßig Überstunden machst, hast du Anspruch auf ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.

Das größte Problem ist, dies seinem AG klar zu machen ohne den Arbeitsplatz zu verlieren. Davon würde ich mich aber nicht erpressen lassen.
 
@ Bluestar: danke :)

@ stormrider: Die WBL plant mich so, dass ich von meinen Stunden genau auf meine 450€ komme. Aber es entstehen trotzdem Überstunden durch Arztgespräche oder pflegerische Tätigkeiten(bin die einzige Fachkraft im Spätdienst). Lässt sich leider net ändern und einen alten Menschen lass ich ungern alleine ;-). Ist daher nicht meine Baustelle.

mfg
 
Lord Schnee ich gehe mal von aus, dass du zügig arbeitest und die Problematik durch die meist üblichen viel zu knappen Pflegezeiten und Fahrzeiten entsteht. Das ist nicht dein Problem. Setze dich durch und lasse dich mit dem Wohl des Patienten nicht erpressen. Nicht du hast einen Vertrag mit dem Patienten abgeschlossen sondern dein AG und das du die einzige Fachkraft im Spätdienst bist, ist auch nicht dein Problem.

Ist doch kein Wunder, dass wir in der Pflege nicht voran kommen, weil viele so denken wie du.
 
Die Überstunden an sich sind zwar zulässig, nur wird damit aus dem Minijob ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Wenn du regelmäßig Überstunden machst, hast du Anspruch auf ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.

So sieht es aus...dann musst Du auch eine Lohnsteuerkarte Kl. 6 beantragen, Beiträge zur Sozialversicherung zahlen und hast ziemlich viele Abzüge in Kauf zu nehmen.
 
Na wenigesten denk ich darüber nach und sag auch was. Von daher ist meine Denke ja schon wesentlich besser als derjenigen die dort vollzeit angestellt sind ;-).

Außerdem bin ich Verdimitglied^^.

arbeite ja erst 2 Monate nebenbei und das Thema mit den Überstunden hat sich jetzt zugetragen. Kann ich vorher ja nicht riechen. Aber wenn keine Einigung erzielt werden kann, werd ich das Geschäftsverhältnis beenden.

Aber D hast recht. Es gibt zuviele Leute die sich das gefallen lassen. Da hab ich ganz andere Geschichten gehört.
 
@ stormrider: Die WBL plant mich so, dass ich von meinen Stunden genau auf meine 450€ komme. Aber es entstehen trotzdem Überstunden durch Arztgespräche oder pflegerische Tätigkeiten(bin die einzige Fachkraft im Spätdienst). Lässt sich leider net ändern und einen alten Menschen lass ich ungern alleine ;-). Ist daher nicht meine Baustelle....
Bei solchen AN muss jeder AG doch nur vor Freude um seinen Schreibtisch tanzen. Und nur wegen so einer Einstellung funzt das System, wie es funzt.

Verdi hätte es gerne anders... aber wenn selbst die eigenen Mitglieder das Sytem unterstützen... dann wird sich nix ändern. Der Gewerkschaftsfunktionär kann nicht zum AG gehen und ihm auf die Finger klopfen und "Du-Du" sagen.

Elisabeth
 
Na wenigesten denk ich darüber nach und sag auch was. Von daher ist meine Denke ja schon wesentlich besser als derjenigen die dort vollzeit angestellt sind ;-).
Viele denken, aber Handlungen folgen daraus oft nicht.

Außerdem bin ich Verdimitglied^^.
Dann wäre es doch sinnvoll, wenn du dich bei den Profis informierst.

arbeite ja erst 2 Monate nebenbei und das Thema mit den Überstunden hat sich jetzt zugetragen. Kann ich vorher ja nicht riechen. Aber wenn keine Einigung erzielt werden kann, werd ich das Geschäftsverhältnis beenden.
Hätte man ja mal erwähnen können.
 

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