Grüßt Euch,
ich les schon eine ganze Zeit hier immer mit, was aber auch daran liegt das ich ja eh in der Pflege arbeite und mich so immer wieder über viele Dinge informieren kann. Dafür erstmal
. Kurz und knapp versuche ich meinen Fall zu erläutern, evtl. baut mich Eure Meinung ja etwas auf während ich wie auf Kohlen sitze und warte...
Ich bin jetzt 33, habe ´95 meinen quali. Hauptschulabschluss gemacht (nicht berauschend, aber quali war für mich schaffbar, lag weniger an meinen Intellekt sondern an meiner absoluten Faulheit...da waren mir dummerweise andere Dinge wichtiger), anschließend eine 3 Jahre dauernde Berufsausbildung im Handwerk, die ich auch mit Facharbeiterbrief beendet habe.
Dann hatte ich die "Ehre" bis 2008 durch alle möglichen Zeitarbeitsfirmen geschleudert zu werden, immer bei einem großen Konzern beschäftigt, aber eben die Firmen wurden ausgewechselt wie Unterwäsche, wir MA wurden nur von Zeitfirma zu Zeitfirma geschoben. Irgendwann ging mir es auf den Keks, ich suchte Alternativen und eine FESTE Stelle und bewarb mich ohne Vorbildung oder Erfahrung in einem Altenheim als Hilfskraft, einfach weil ich dachte das könnte mir liegen. Erste Bewerbung...Job bekommen
Inzwischen arbeite ich da seit ´09 
Jetzt kommt das was interessant ist...
Nach anfänglichen Schwierigkeiten (keine Ahnung von nix etc.) merkte ich "...das ist mein Ding..." kniete mich rein und wurde von Tag zu Tag besser, kaufte mir Schulbücher, lernte daheim, fragte Ärzte und die Schwestern, Schüler aus...nur so für mich, weil es mich eben interessierte. Dies brachte mir nach und nach ein sehr guten Ruf von Kollegen, aber auch von den Vorgesetzten ein. Anerkennung auch gegenüber meines selbsterworbenen Wissens. Aber eben kein Examen
Was ich aber haben will, ich mag nicht stehenbleiben...
Nun denn, ich wollte eine Lehrstelle als GuK...kürzlich setzte ich mich auf den A**** und schrieb Bewerbungen, als das bekannt wurde, hat mir ein Arzt der sich regelmäßig bei mir im Heim "rumtreibt" und mich über die Jahre kennt, und das Engagement wohl für Lobenswert hielt einfach so ein ziemlich nettes Empfehlungsschreiben in die Hand gedrückt, in dem er zum Ausdruck bringt das er diese Entscheidung befürwortet, mich für meine Wissbegierigkeit und Lernwillen lobt, meine fachliche Leistung beurteilt usw. usw. Ntürlich mit Stempel und allen Drum und Dran...
Zwei Tage später, von meiner ehemaligen Vorgesetzten (PDL) die in Ruhestand gegangen ist und dies wohl über 1000 Ecken gehört hat...das Gleiche. Schreiben mit zweiseitiger Empfehlung und Beurteilung meiner Leistung für die Beilage zu meiner Bewerbung, besten Wünschen usw. Wie ich geschaut habe könnt Euch nicht vorstellen...klar bin ich stolz darauf, dass Menschen meine Leistung honorieren, mich ungefragt unterstützen und es ist mir aber auch bissl peinlich...
Trotzdem habe ich natürlich dies alles meinen Unterlagen zugefügt...wenn es mir denn hilft, warum nicht. Ich war in jungen Jahren eben ein fauler Sack, gebe ich auch unumwunden zu...habe Jahre gebraucht um zu finden was mich beruflich ausfüllt.
Warum GuK und nicht Altpfl Ex? Weil ich persönlich für mich mehr Vorteile, Wissen und Aufbaumöglichkeiten von GuK verspreche, denn mein Interesse geht schon Richtung Intensivmedizin etc. Vielleicht auch in eine ganz andere Fachrichtung...aber eben dafür halte ich GuK eben vielseitiger verwendbar als Grundlage, auch von der "Grundausbildung". Evtl. lieg ich auch falsch...jedenfalls habe ich mich als GuK beworben in München, weil ich es gern möchte, eine solide Ausbildung in der Pflege um darauf evtl. später aufzubauen bei Bedarf.
Wie stehen Eurer Meinung nach meine Chancen auf dem Bewerbungsmarkt hier, ich selbst habe keinen Überblick...würde mir aber schon sehr gern etwas Hoffnung machen.
Beste Grüße
ich les schon eine ganze Zeit hier immer mit, was aber auch daran liegt das ich ja eh in der Pflege arbeite und mich so immer wieder über viele Dinge informieren kann. Dafür erstmal

Ich bin jetzt 33, habe ´95 meinen quali. Hauptschulabschluss gemacht (nicht berauschend, aber quali war für mich schaffbar, lag weniger an meinen Intellekt sondern an meiner absoluten Faulheit...da waren mir dummerweise andere Dinge wichtiger), anschließend eine 3 Jahre dauernde Berufsausbildung im Handwerk, die ich auch mit Facharbeiterbrief beendet habe.
Dann hatte ich die "Ehre" bis 2008 durch alle möglichen Zeitarbeitsfirmen geschleudert zu werden, immer bei einem großen Konzern beschäftigt, aber eben die Firmen wurden ausgewechselt wie Unterwäsche, wir MA wurden nur von Zeitfirma zu Zeitfirma geschoben. Irgendwann ging mir es auf den Keks, ich suchte Alternativen und eine FESTE Stelle und bewarb mich ohne Vorbildung oder Erfahrung in einem Altenheim als Hilfskraft, einfach weil ich dachte das könnte mir liegen. Erste Bewerbung...Job bekommen


Jetzt kommt das was interessant ist...
Nach anfänglichen Schwierigkeiten (keine Ahnung von nix etc.) merkte ich "...das ist mein Ding..." kniete mich rein und wurde von Tag zu Tag besser, kaufte mir Schulbücher, lernte daheim, fragte Ärzte und die Schwestern, Schüler aus...nur so für mich, weil es mich eben interessierte. Dies brachte mir nach und nach ein sehr guten Ruf von Kollegen, aber auch von den Vorgesetzten ein. Anerkennung auch gegenüber meines selbsterworbenen Wissens. Aber eben kein Examen

Nun denn, ich wollte eine Lehrstelle als GuK...kürzlich setzte ich mich auf den A**** und schrieb Bewerbungen, als das bekannt wurde, hat mir ein Arzt der sich regelmäßig bei mir im Heim "rumtreibt" und mich über die Jahre kennt, und das Engagement wohl für Lobenswert hielt einfach so ein ziemlich nettes Empfehlungsschreiben in die Hand gedrückt, in dem er zum Ausdruck bringt das er diese Entscheidung befürwortet, mich für meine Wissbegierigkeit und Lernwillen lobt, meine fachliche Leistung beurteilt usw. usw. Ntürlich mit Stempel und allen Drum und Dran...
Zwei Tage später, von meiner ehemaligen Vorgesetzten (PDL) die in Ruhestand gegangen ist und dies wohl über 1000 Ecken gehört hat...das Gleiche. Schreiben mit zweiseitiger Empfehlung und Beurteilung meiner Leistung für die Beilage zu meiner Bewerbung, besten Wünschen usw. Wie ich geschaut habe könnt Euch nicht vorstellen...klar bin ich stolz darauf, dass Menschen meine Leistung honorieren, mich ungefragt unterstützen und es ist mir aber auch bissl peinlich...
Trotzdem habe ich natürlich dies alles meinen Unterlagen zugefügt...wenn es mir denn hilft, warum nicht. Ich war in jungen Jahren eben ein fauler Sack, gebe ich auch unumwunden zu...habe Jahre gebraucht um zu finden was mich beruflich ausfüllt.
Warum GuK und nicht Altpfl Ex? Weil ich persönlich für mich mehr Vorteile, Wissen und Aufbaumöglichkeiten von GuK verspreche, denn mein Interesse geht schon Richtung Intensivmedizin etc. Vielleicht auch in eine ganz andere Fachrichtung...aber eben dafür halte ich GuK eben vielseitiger verwendbar als Grundlage, auch von der "Grundausbildung". Evtl. lieg ich auch falsch...jedenfalls habe ich mich als GuK beworben in München, weil ich es gern möchte, eine solide Ausbildung in der Pflege um darauf evtl. später aufzubauen bei Bedarf.
Wie stehen Eurer Meinung nach meine Chancen auf dem Bewerbungsmarkt hier, ich selbst habe keinen Überblick...würde mir aber schon sehr gern etwas Hoffnung machen.
Beste Grüße