Hallo ihr Lieben,
ich lese jetzt schon länger im Forum hier mit, da ich im Oktober mein Duales Studium Pflege am Klinikum München beginnen werde und mich einfach ein bisschen informieren wollte.
Erstmal ein bisschen was zu mir:
Ich bin fast 20, habe gerade mein Fachabi an der FOS bestanden und im Zuge dessen auch 2 Wochen in Vollzeit einen Pflegehelfergrundlehrgang (10x8= 80 Stunden) und im Anschluss ein 8-wöchiges Praktikum in einem Pflegeheim für Senioren und pflegebedürftige Erwachsene gemacht. Dort habe ich nach etwa 2-wöchiger Einarbeitung auch selbständig meine Arbeit gemacht. Mir wurden 6 (noch recht fitte; Pflegestufe 1-2) Leutchen zugeteilt, die ich morgens für den Tag vorbereitet habe, also Grundpflege, Anziehen und so weiter. Also quasi "alles" außer Behandlungspflege.
So. Ich habe während der letzten 2 Jahre als Bedienung in einer Gaststätte gearbeitet. Jetzt nach meinem Abi habe/hatte ich 4 Monate frei und habe mich daher im örtlichen Pflegeheim auf 450 Euro Basis beworben.
Mir wurde dann kein Job im Pflegeheim, sondern einer im betreuten Wohnen als Nachtwache (6-7 Nächte im Monat) angeboten. Ich bin Nachts alleine.
Im betreuten Wohnen wohnen 12 pflegebedürftige Erwachsene/Senioren ab 40 Jahre.
So.
Ich bin also von 21:45 bis 6:45 hier, wobei 4 Stunden Rufbereitschaft sind.
In der Früh (ab 4:00) wasche ich 3 Leute. Herr A, Frau B und Frau C.
Herr A hat Pflegestufe 2, steht einigermaßen ist also kein größeres Problem.
Frau B ist komplett immobil und sehr weinerlich, aber sehr leicht und zierlich, auch kein Problem.
Frau C hingegen ist übergewichtig, komplett immobil und dement und zudem total verkrampft.
Hierbei liegt mein Problem.
Die Einlage zu wechseln ist so ein riesen Kraftakt, da man ihre Beine einfach nicht ausseinander bekommt.
Sie zu waschen ist total schwierig, da sie einerseits schwer ist und andererseits so verkrampft. Sie unter den Armen zu waschen ist einfach so höllisch schwierig. Und das abtrocknen genauso. Ich will ihr ja nicht wehtun. Auch die Intimpflege ist wiegesagt sau schwierig.
Ich fahre das Bett schon immer auf Arbeitshöhe und probiere Rückenschonen zu arbeiten aber das ist trotzdem einfach total anstrengend.
Ihr macht das ganze ja auch keinen Spaß
Die Kollegen speisen mich nur immer damit ab, dass das halt so ist und dass man daran nichts ändern kann.
In meiner Einarbeitungsphase haben wir sie zu zweit gemacht, da ging das soweit ganz gut, also deutlich Rüchenschonender.
..
So ein langer Text.
Vielleicht gibt es vom hier aktiven examinierten Personal irgendeinen Tipp, der mir das Arbeiten erleichtern könnte.
Danke fürs Lesen bis hierhin und ich hoffe auf ein paar Antworten.
liebe Grüße
Madou/Melanie
ich lese jetzt schon länger im Forum hier mit, da ich im Oktober mein Duales Studium Pflege am Klinikum München beginnen werde und mich einfach ein bisschen informieren wollte.
Erstmal ein bisschen was zu mir:
Ich bin fast 20, habe gerade mein Fachabi an der FOS bestanden und im Zuge dessen auch 2 Wochen in Vollzeit einen Pflegehelfergrundlehrgang (10x8= 80 Stunden) und im Anschluss ein 8-wöchiges Praktikum in einem Pflegeheim für Senioren und pflegebedürftige Erwachsene gemacht. Dort habe ich nach etwa 2-wöchiger Einarbeitung auch selbständig meine Arbeit gemacht. Mir wurden 6 (noch recht fitte; Pflegestufe 1-2) Leutchen zugeteilt, die ich morgens für den Tag vorbereitet habe, also Grundpflege, Anziehen und so weiter. Also quasi "alles" außer Behandlungspflege.
So. Ich habe während der letzten 2 Jahre als Bedienung in einer Gaststätte gearbeitet. Jetzt nach meinem Abi habe/hatte ich 4 Monate frei und habe mich daher im örtlichen Pflegeheim auf 450 Euro Basis beworben.
Mir wurde dann kein Job im Pflegeheim, sondern einer im betreuten Wohnen als Nachtwache (6-7 Nächte im Monat) angeboten. Ich bin Nachts alleine.
Im betreuten Wohnen wohnen 12 pflegebedürftige Erwachsene/Senioren ab 40 Jahre.
So.
Ich bin also von 21:45 bis 6:45 hier, wobei 4 Stunden Rufbereitschaft sind.
In der Früh (ab 4:00) wasche ich 3 Leute. Herr A, Frau B und Frau C.
Herr A hat Pflegestufe 2, steht einigermaßen ist also kein größeres Problem.
Frau B ist komplett immobil und sehr weinerlich, aber sehr leicht und zierlich, auch kein Problem.
Frau C hingegen ist übergewichtig, komplett immobil und dement und zudem total verkrampft.
Hierbei liegt mein Problem.
Die Einlage zu wechseln ist so ein riesen Kraftakt, da man ihre Beine einfach nicht ausseinander bekommt.
Sie zu waschen ist total schwierig, da sie einerseits schwer ist und andererseits so verkrampft. Sie unter den Armen zu waschen ist einfach so höllisch schwierig. Und das abtrocknen genauso. Ich will ihr ja nicht wehtun. Auch die Intimpflege ist wiegesagt sau schwierig.
Ich fahre das Bett schon immer auf Arbeitshöhe und probiere Rückenschonen zu arbeiten aber das ist trotzdem einfach total anstrengend.
Ihr macht das ganze ja auch keinen Spaß

Die Kollegen speisen mich nur immer damit ab, dass das halt so ist und dass man daran nichts ändern kann.
In meiner Einarbeitungsphase haben wir sie zu zweit gemacht, da ging das soweit ganz gut, also deutlich Rüchenschonender.
..
So ein langer Text.
Vielleicht gibt es vom hier aktiven examinierten Personal irgendeinen Tipp, der mir das Arbeiten erleichtern könnte.
Danke fürs Lesen bis hierhin und ich hoffe auf ein paar Antworten.
liebe Grüße
Madou/Melanie