Hallo,
Ich mache immer noch mein Praktikum in einem Altenheim, und es gefällt mir weiterhin sehr gut. ^^
Wir haben eine Bewohnerin dort, die komplett bettlägrig ist (wohl aufgrund eines Hirninfarktes in der Vergangenheit), also nichts mehr selber machen kann (sie wird gewaschen, umgelagert, sie kann keinen Schleim mehr abhusten, hat Schluckstörungen und deswegen eine PEG Sonde etc.). Dieser Zustand dauert schon längere Zeit an.
Sie reagiert manchmal auf Ansprache, ganz selten versucht sie noch zu sprechen. Sie bekommt auch noch manchmal gut mit, was um sie herum vorgeht, ist also auch nicht hochgradig dement, hat immer recht gut gehört.
Nachdem ich heute ihren Biographiebogen gelesen habe, möchte ich ihr gerne ein wenig mehr Ansprache bieten, da ich öfters mal eine halbe Stunde lang "frei" habe, und mich in der Zeit mit den Bewohnern beschäftigen darf.
In ihrem Biographiebogen gab sie an, täglich die Tageszeitung zu lesen. Eine Idee war also von meiner Seite aus spontan, ihr ab und an ein paar Zeitungsausschnitte vorzulesen, oder wäre das nicht gut (weil sie evtl. viele Neuigkeiten gar nicht mehr mitbekommen hat, verwirrt wird davon oder so?).
Außerdem hat sie in einigen Punkten angegeben, gläubig zu sein, bei Problemen zu beten und auch fest daran zu glauben, dass ihre Gebete erhört werden.
Nächste Idee war also ein paar Gebete oder "christliche Geschichten" vorzulesen, evtl. auch Geschichten die sie aus ihrer Vergangenheit kennen könnte (sie ist um die 90)?
Was gab es damals für Gebete, oder Geschichten, in denen der Glaube an Gott irgendwie involviert ist? Habt ihr da einen Tipp für mich als Atheistin?
Und weiter habe ich mir noch überlegt, wie es mit Märchen/Kindergeschichten etc. eigentlich ist. Gute oder schlechte Idee? Ich möchte sie ja nicht irgendwie zu einem "Kind" machen oder so, in dem ich ihr Märchen vorlese...?
Ich wäre dankbar, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet.
Lg
die_sina
Ich mache immer noch mein Praktikum in einem Altenheim, und es gefällt mir weiterhin sehr gut. ^^
Wir haben eine Bewohnerin dort, die komplett bettlägrig ist (wohl aufgrund eines Hirninfarktes in der Vergangenheit), also nichts mehr selber machen kann (sie wird gewaschen, umgelagert, sie kann keinen Schleim mehr abhusten, hat Schluckstörungen und deswegen eine PEG Sonde etc.). Dieser Zustand dauert schon längere Zeit an.
Sie reagiert manchmal auf Ansprache, ganz selten versucht sie noch zu sprechen. Sie bekommt auch noch manchmal gut mit, was um sie herum vorgeht, ist also auch nicht hochgradig dement, hat immer recht gut gehört.
Nachdem ich heute ihren Biographiebogen gelesen habe, möchte ich ihr gerne ein wenig mehr Ansprache bieten, da ich öfters mal eine halbe Stunde lang "frei" habe, und mich in der Zeit mit den Bewohnern beschäftigen darf.
In ihrem Biographiebogen gab sie an, täglich die Tageszeitung zu lesen. Eine Idee war also von meiner Seite aus spontan, ihr ab und an ein paar Zeitungsausschnitte vorzulesen, oder wäre das nicht gut (weil sie evtl. viele Neuigkeiten gar nicht mehr mitbekommen hat, verwirrt wird davon oder so?).
Außerdem hat sie in einigen Punkten angegeben, gläubig zu sein, bei Problemen zu beten und auch fest daran zu glauben, dass ihre Gebete erhört werden.
Nächste Idee war also ein paar Gebete oder "christliche Geschichten" vorzulesen, evtl. auch Geschichten die sie aus ihrer Vergangenheit kennen könnte (sie ist um die 90)?
Was gab es damals für Gebete, oder Geschichten, in denen der Glaube an Gott irgendwie involviert ist? Habt ihr da einen Tipp für mich als Atheistin?

Und weiter habe ich mir noch überlegt, wie es mit Märchen/Kindergeschichten etc. eigentlich ist. Gute oder schlechte Idee? Ich möchte sie ja nicht irgendwie zu einem "Kind" machen oder so, in dem ich ihr Märchen vorlese...?
Ich wäre dankbar, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet.
Lg
die_sina